Julia von Heinz – Regie
Julia von Heinz wurde 1976 in Berlin geboren. Sie war von 1992-2000 Mitglied der Antifa BonnRhein/Sieg. Während ihres Kamerastudiums an der TFH Berlin führte sie Regie
bei vier preisgekrönten Kurzfilmen. Anschließend arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin von Rosa von Praunheim an der HFF Potsdam Babelsberg im Fach
Spielfilmregie. Was am Ende zählt ist ihr Spielfilmdebüt. Der Film wurde weltweit auf zahlreichen Festivals gezeigt und mit Preisen bedacht. Gegenwärtig
stellt sie einen langen Dokumentarfilm fertig und schreibt das Buch zu ihrem nächsten Spielfilm.
FILMOGRAPHIE
2003: Lucie & Vera (Kurzfilm)
2002: Doris (Kurzfilm)
2001: Vietcome-Vietgo (Kurzfilm)
2001: Dienstags (Kurzfilm)
Über den Film
Menschen, die ihr Leben in einer Parallelwelt aus eigener Kraft bestreiten, ohne die Absicherung der Gesellschaft, aber auch ohne deren Konventionen, setzen oft Kräfte frei, um ihre Träume zu erreichen, die sie in einem bürgerlichen Umfeld niemals entwickelt hätten.
Lucie und Carla verkörpern Sehnsüchte, die scheinbar nicht zusammenpassen, deren Widerspruch ich zu gut kenne. Das starke Bedürfnis von Lucie nach Geborgenheit und Familie – aus ihrem unsicheren Umfeld heraus, dagegen Carlas Wunsch nach Freiheit und Bewegung.
Wenn man die beiden auf ihrem Weg nicht beobachtet und bewertet, sondern auf ihre Seite gezogen wird, mit ihnen hofft, dass ihre Sehnsüchte zusammen- und in Erfüllung gehen, dann ist es der Film geworden, den ich machen wollte. Julia von Heinz, Regisseurin und Mitautorin des Filmes.
(Julia von Heinz)